Aktuelle Reisewarnungen

 
Kenia: Zahlreiche Proteste und Auseinandersetzungen in Hochburgen der Opposition
Stand: 17. Oktober 2017
Die innenpolitischen Spannungen in Kenia im Vorfeld der für den 26. Oktober festgesetzten Präsidentenwahlen halten an. Sie wurden in der vergangenen Woche durch den Verzicht des führenden Oppositionskandidaten Raila Odinga auf eine erneute Kandidatur verstärkt. Odinga hatte den Verzicht auf seine Kandidatur mit fehlenden personellen Veränderungen in der Wahlkommission begründet. Insbesondere in Hochburgen der Opposition nehmen seitdem die Proteste und die gewaltsamen Auseinandersetzungen zu. Dies betrifft vor allem einige ärmere Stadtviertel von Nairobi, einige Küstenabschnitte sowie den Westen des Landes. So kam am 16. Oktober bei Auseinandersetzungen mit der Polizei in der am Victoriasee gelegenen westkenianischen Bezirkshauptstadt Kisumu mindestens ein Mensch ums Leben. In den Tagen zuvor war es auch in einigen Stadtvierteln von Nairobi sowie in anderen Bezirken im Westen Kenias zu Unruhen mit Toten und Verletzten gekommen.


Irland: Hurrikan Ophelia trifft auf Südwestküste
Stand: 16. Oktober 2017
Nach Überquerung des Atlantiks hat Hurrikan Ophelia am 16. Oktober vormittags die Westküste Irlands erreicht. Insbesondere im Südwesten der Insel ist im Laufe des 16. Oktober mit schweren Sturmböen bis zu 150 km/h und starken Niederschlägen zu rechnen.Unter dem Einfluss einer starken Südwestströmung zieht Ophelia rasch über Irland hinweg, schwächt sich schnell zum Sturmtief ab und erreicht mit seinem Kern bereits am 16. Oktober abends den Nordwesten Schottlands.


Vietnam: Schwere Regenfälle und Überschwemmungen im Norden
Stand: 12. Oktober 2017
Schwere Unwetter mit starken Regenfällen haben insbesondere in Nordvietnam zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Besonders betroffen sind die Regionen Hoa Binh und Yen Bai. Hier kamen nach jüngsten Medienberichten 46 Menschen ums Leben. Aktuell reisen saisonbedingt nur sehr wenige Gäste von uns in Vietnam. Bei keiner unserer Vietnamreisen besuchen wir die betroffenen Regionen Hoa Binh und Yen Bai.


USA: Waldbrände in Kalifornien breiten sich aus
Stand: 10. Oktober 2017
Bei schnell um sich greifenden Wald- und Buschbränden in einigen Teilen Kaliforniens sind bisher zehn Menschen ums Leben gekommen. Etwa 1.500 Häuser sind abgebrannt, 20.000 Menschen wurden vor den Bränden evakuiert. Bei aktuell starken Winden und heißen Temperaturen breiten sich die Flammen schnell weiter aus. Besonders betroffen sind die Weinregionen Sonoma County und Napa Valley ca. 100 km nördlich von San Francisco.


Kenia: Angriff auf Bus nahe Diani Beach
Stand: 10. Oktober 2017
Bei einem bewaffneten Angriff auf einen Bus, der Bedienstete und Polizisten zum Kwale Campus der technischen Universität von Mombasa bringen sollte, sind am 10. Oktober mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich südlich von Mombasa nahe der beliebten Touristenregion Diani Beach. Bewaffnete Polizeikräfte suchen derzeit die flüchtigen Täter. Laut Medienberichten soll der Anschlag der somalischen islamistischen Terrorgruppe Al-Shahaab zuzurechnen sein; eine offizielle Bestätigung dieser Information gibt es dafür bislang nicht. Gleichzeitig wurde bekannt, dass am 9. Oktober in der Nähe von Lamu, weiter nördlich an der Küste des Indischen Ozeans, bei einer Antiterroroperation mindestens fünf Angehörige der Al-Shahaab-Miliz getötet wurden.


Madagaskar: Zu den aktuellen Pestausbrüchen
Stand: 9. Oktober 2017
Die Pestausbrüche auf Madagaskar haben inzwischen auch die Hauptstadt Antananarivo erreicht. Nach aktuellen Angaben der madagassischen Gesundheitsbehörden sind seit Ende August auf der Insel über 343 Personen erkrankt, davon etwas mehr als die Hälfte an der etwas gefährlicheren Lungenpest. 42 Menschen sind nach offiziellen Angaben an der Krankheit gestorben. Das Gesundheitsministerium hat in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation WHO Maßnahmen zur Eindämmung des Erregers ergriffen. Umfangreiche Maßnahmen wie die Lieferung von 1,2 Millionen Dosen Antibiotika sind inzwischen angelaufen. Sowohl die Lungen- als auch die Beulenpest ist in Madagaskar, aber auch in Teilen Asiens, Lateinamerikas und Afrikas, endemisch. Ausbrüche der Krankheit blieben in den letzten Jahren lokal auf ländliche, stark unterentwickelte Regionen begrenzt. In Madagaskar treten Krankheitsfälle insbesondere in der Regenzeit, im Zeitraum zwischen Oktober und April, auf. Letzte Fälle vor dem aktuellen Ausbruch wurden zu Beginn des Jahres 2017 gemeldet.


Zentralamerika - Mexiko - USA: Tropensturm Nate zieht Richtung Halbinsel Yukatan
Stand: 6. Oktober 2017
Über den warmen Gewässern der südwestlichen Karibik hat sich vor der Küste Zentralamerikas der Tropensturm Nate gebildet. Die Staaten Costa Rica, Nicaragua, Honduras und Guatemala sind aktuell von ungewöhnlich starken Regenfällen betroffen. Vor allem in Guatemala und Honduras kamen bei Überflutungen und Erdrutschen schon Menschen zu Tode. In Costa Rica wurde aufgrund der schweren Regenfälle der Ausnahmezustand ausgerufen. Der Sturm bewegt sich nun in nordwestlicher Richtung auf die mexikanische Halbinsel Yukatan zu, die er in der Nacht zum 7. Oktober überqueren wird. Gemäß den Vorhersagen wird Nate spätestens über dem Golf von Mexiko Hurrikanstärke erreichen und in der Nacht zum 8. Oktober auf die Küste der US-Bundesstaaten Louisiana und Mississippi treffen.


Spanien: Zur aktuellen Lage in Barcelona nach dem Unabhängigkeitsreferendum
Stand: 2. Oktober 2017
In der Folge des katalanischen Unabhängigkeitsreferendums vom 1. Oktober und der Unruhen und Ausschreitungen rund um die Abstimmung vor allem in Barcelona haben lokale Gewerkschaften für den 3. Oktober zu einem Generalstreik aufgerufen. Das Auswärtige Amt hat auf die jüngsten Ereignisse reagiert und seinen Sicherheitshinweis zu Spanien am 2. Oktober wie folgt aktualisiert:„Im Nachgang zu einem vom spanischen Verfassungsgericht für illegal erklärten Referendum, ist für den 3. Oktober 2017 in Katalonien zum Generalstreik aufgerufen worden. Verkehrsstörungen und Einschränkungen des öffentlichen Transportwesens sind zu erwarten. Reisenden wird empfohlen, die Entwicklung über die Medien zu verfolgen.“


Südafrika: Raubüberfall auf niederländische Reisegruppe in Johannesburg
Stand: 28. September 2017
Wie erst vor kurzem bekannt wurde, ist in der Nacht vom 24. auf den 25. September eine niederländische Reisegruppe in ihrem Reisebus überfallen worden. Die Reisegruppe war am späten Abend des 24. September von Amsterdam kommend auf dem Internationalen Flughafen von Johannesburg gelandet. Sie befand sich auf dem Weg vom Flughafen in ihr Hotel im Johannesburger Vorort Fourways. Offenbar hat sich die fünfköpfige Räuberbande als Polizeieinheit getarnt: Das Auto, mit dem der Reisebus gestoppt wurde, hatte Polizeibemalung, einer der Täter trug eine Polizeiuniform. Die Reisegruppe wurde ausgeraubt, mehrere Personen wurden leicht verletzt.


China: Temporäres Einreiseverbot für Ausländer nach Tibet
Stand: 26. September 2017
Im Vorgriff auf den im Oktober in Beijing stattfindenden Parteitag der Kommunistischen Partei haben die chinesischen Behörden die Vergabe von Reisegenehmigungen nach Tibet (TAR Permit) eingestellt.Über diesen Schritt der Behörden informiert das Auswärtige Amt in seinem am 26. September aktualisierten Reisehinweis wie folgt:„Vor dem vom 18. bis 28. Oktober 2017 in Peking stattfindenden 19. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas wurden die Einreisebestimmungen für die Autonome Region Tibet verschärft. Ausländern sind die Einreise und der Aufenthalt in der Autonomen Region Tibet in diesem Zeitraum untersagt. Die chinesischen Behörden erteilen keine Einreisegenehmigungen nach Tibet für diesen Zeitraum.“


Indonesien: Zur aktuellen Lage im Umkreis des Mount Agung auf Bali
Stand: 25. September 2017
Der Vulkan Agung im Nordosten von Bali weist seit der vergangenen Woche eine erhöhte Aktivität auf. Nach dem Ausstoß einer Rauchsäule und lokalen Beben im Umfeld des Vulkankegels haben die balinesischen Behörden am 22. September die höchste Warnstufe ausgerufen. Ca. 35.000 Menschen wurden aus einer bis zu zwölf Kilometer vom Krater entfernten Gefahrenzone evakuiert.


Spanien: Zunehmende Spannungen rund um geplantes Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien
Stand: 21. September 2017
In Reaktion auf das von der katalanischen Regionalregierung geplante Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens am 1. Oktober verschärfte die spanische Polizei in den vergangenen Tagen ihre Aktionen: Im Auftrag der spanischen Zentralregierung durchsuchten Beamte der spanischen Polizei Ministerien der Regionalverwaltung, nahmen mehrere Personen fest, beschlagnahmten eine große Menge von Stimmzetteln und ermahnten Bürgermeister der Region, keine Räumlichkeiten für die Wahlen zur Verfügung zu stellen. Den Polizeimaßnahmen vorausgegangen war ein Urteil des spanischen Verfassungsgerichts, das die Volksabstimmung für illegal erklärt hatte.


Mexiko: Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert Zentralmexiko
Stand: 20. September 2017
Ein schweres Beben der Stärke 7,1 hat am 19. September nachmittags (Ortszeit) große Teile Zentralmexikos und die Hauptstadt Mexico City erschüttert. Das Epizentrum lag ca. 100 km südöstlich von Mexico City bei Izucar de Matamoros im Bundesstaat Morelos. In der gesamten Region einschließlich der Hauptstadt entstand großer Sachschaden. Straßenverbindungen sind in vielen Gebieten unterbrochen, auch in Teilen der Hauptstadt fiel die Stromversorgung aus Auch der Flugverkehr des internationalen Flughafens von Mexico City wurde bis auf weiteres eingestellt.


Karibik: Hurrikan Maria zieht Richtung Antillen
Stand: 18. September 2017
Eine atlantische Störung hat sich über dem warmen Wasser des äquatornahen Nordatlantik zu einem neuen Zyklon entwickelt. Als Tropensturm zog er zuerst auf westlichem Kurs über das offene Meer und hat sich dabei in den vergangenen Stunden zu einem Hurrikan verstärkt. Aktuell liegt der Kern von Hurrikan Maria circa 1000 km nordöstlich von Venezuela. Den jüngsten Prognosen des Hurrikan-Zentrums in Miami zufolge wird sich Maria in den nächsten Stunden weiter verstärken und nach Ortszeit am Morgen des 19. September mit Windböen über 200 km/h im Bereich von Guadeloupe die Kleinen Antillen erreichen. Auf nordwestlicher Kursbahn wird Maria diesen Prognosen zufolge an Puerto Rico und Hispaniola vorbei Richtung Bahamas ziehen.


Frankreich: Zwischenfall im Stadtpark von Chalon-sur-Saone
Stand: 15. September 2017
Ein mit einem Hammer bewaffneter Angreifer hat am 15. September nachmittags im Stadtpark von Chalon-sur-Saone in Burgund zwei Frauen verletzt. Nähere Informationen über den Täter und Hintergründe liegen derzeit nicht vor. Die Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund der Tat aus. Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Frankreich, Gäste einer Reisegruppe sind aktuell auch in Burgund unterwegs. Allen unseren Frankreich-Gästen geht es gut. Unsere nächsten Gäste kommen am 16. September nach Burgund, zahlreiche weitere Reisegruppen folgen an den Tagen danach.


Großbritannien: Brandanschlag auf Londoner U-Bahn
Stand: 15. September 2017
Bei einem Brandanschlag auf einen Waggon der Londoner U-Bahn sind am 15. September vormittags mehrere Menschen verletzt worden. Die Explosion des Brandsatzes ereignete sich im oberirdischen Bahnhof Parsons Green im Westen der Stadt. Die britischen Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund der Tat aus, nähere Informationen über mögliche Täter wurden bisher noch nicht bekannt.


Mexiko: Erdbeben der Stärke 8,1 erschüttert den Bundesstaat Chiapas
Stand: 8. September 2017
Ein schweres Beben der Stärke 8,1 hat am späten Abend des 7. September (Ortszeit) große Teile Südmexikos erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag circa 200 km von der Hauptstadt des Bundesstaates Chiapas, Tuxtla Gutierrez, entfernt im Meer. Das Beben war in weiten Teilen Südmexikos und im benachbarten Guatemala zu spüren. Nach jüngsten Angaben des mexikanischen Katastrophenschutzes kamen mehrere Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Nähere Informationen über Sachschäden liegen derzeit noch nicht vor. Unmittelbar nach dem Beben riefen die Behörden eine regionale Tsunami-Warnung aus, sie wurde noch nicht gänzlich aufgehoben. Bisher wurden jedoch nur kleinere Pazifikwellen beobachtet.


Karibik: Hurrikan Irma zieht Richtung Antillen – Update 1
Stand: 4. September 2017
Der Tropensturm Irma hat sich in den vergangenen Tagen auf westlichem Kurs über dem Atlantik massiv verstärkt: Aktuell liegt der Kern des Hurrikans circa 1000 km östlich der Kleinen Antillen. Mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von aktuell bis zu 250 km/h hat Irma bereits knapp die Stärke eines Hurrikans der höchsten Stufe fünf auf der fünfteiligen Saffir-Simpson-Skala erreicht. Den jüngsten Prognosen des Hurrikan-Zentrums in Miami zufolge wird sich Irma weiter verstärken und nach Ortszeit am frühen Morgen des 6. September mit Windböen von bis zu 290 km/h im Bereich der Insel Anguilla die Kleinen Antillen erreichen. Auf nordwestlicher Kursbahn wird Irma anschließend mit fast unverminderter Kraft nördlich an Puerto Rico und Hispaniola vorbei Richtung Kuba ziehen. Hier ist nach derzeitigem Prognosestand ein „Landfall“ an der Nordküste nicht ausgeschlossen.


Karibik: Hurrikan Irma zieht Richtung Kleine Antillen
Stand: 31. August 2017
Unweit der Kapverdischen Inseln hat sich über dem mittleren Atlantik ein neuer kräftiger Tropensturm entwickelt, der konstant Richtung Westen zieht und sich dabei deutlich verstärkt. Aktuell befindet sich das Zentrums des Zyklons Irma noch mitten über dem offenen Atlantik: Auf einem konstanten Kurs Richtung Westen erreicht Irma bereits am Nachmittag des 31. August Hurrikanstärke. Jüngsten Prognosen des Hurrikan-Zentrums in Miami zufolge wird er sich am 5. September mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h auf Höhe des 15. Breitengrads Nord der Inselkette der Kleinen Antillen nähern.


Indien: Neue Proteste nach Urteilsverkündung gegen bekannten Sektenführer
Stand: 28. August 2017
Die Verurteilung des Religionsführers Ram Rahim Singh in einem Vergewaltigungsprozess am 25. August durch ein Gericht des nordindischen Bundesstaates Haryana hat in Teilen Nordindiens zu Unruhen geführt. Am 25. August war es in zahlreichen Regionen der Bundesstaaten Haryana und Punjab, aber auch in einigen Stadtbezirken von Neu-Delhi zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der spirituellen Gemeinschaft der Dera Sacha Sauda und den Sicherheitskräften gekommen. Medienberichten zufolge wurden bei den Unruhen über 30 Menschen getötet, hunderte weitere wurden verletzt.


USA: Hurrikan Harvey bedroht die Golfküste von Texas
Stand: 25. August 2017
Über dem stark erwärmten Golf von Mexiko hat sich in den vergangenen Stunden der Rest eines Tropentiefs zum bisher schwersten Hurrikan der diesjährigen Wirbelsturmsaison im Atlantik verstärkt. Der Kern des Zyklons Harvey liegt aktuell noch über dem Golf von Mexiko, circa 350 km östlich von Brownsville im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko. Auf seinem Kurs Richtung Nordwesten verstärkt sich Harvey weiter zu einem Hurrikan der Stärke 3-4 auf der fünfteiligen Saffir-Simpson-Skala. Den jüngsten Prognosen des Hurrikan-Zentrums in Miami zufolge erreicht er am Morgen des 26. August mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h im Bereich von Corpus Christi die Küste von Texas.


Italien: Erdbeben erschüttert Ischia und den Golf von Neapel
Stand: 22. August 2017
Ein Beben der Stärke 4,3 hat am 21. August abends die Insel Ischia erschüttert. Das Epizentrum lag ca. 20 km westlich von Neapel und unweit von Ischia im Meer. Geophysiker gehen davon aus, dass das Beben tektonischen und nicht vulkanischen Ursprungs ist. Das Beben verursachte auf Ischia und hier insbesondere im Bereich von Casamicciola erheblichen Sachschaden. Mindestens zwei Menschen kamen uns Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. An der benachbarten Festlandküste, auch in Neapel und in anderen Bereichen am Golf von Neapel, gab es dagegen kaum Schäden. Hier funktioniert das Leben ohne Einschränkungen.


Frankreich: Pkw rast in Marseille in zwei Bushaltestellen
Stand: 21. August 2017
Wie Medien seit kurzem berichten, ist am 21. August vormittags ein Autofahrer in zwei Außenbezirken Marseilles in zwei Bushaltestellen gerast. Mindestens eine Person wurde getötet, zahlreiche weitere wurden verletzt. Der Polizei gelang es in der Zwischenzeit, den Fahrer zu verhaften und das Tatfahrzeug in der Innenstadt zu beschlagnahmen. Nähere Informationen über Hintergründe und Motive des Täters gaben die Sicherheitskräfte bisher noch nicht bekannt. Die Polizei rief in einem Tweet dazu auf, für die Dauer der Polizeioperation die Gegend um den alten Hafen zu meiden. Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Südfrankreich, es geht ihnen allen gut. Gäste einer unserer Provence-Reisen sollten laut Reiseprogramm am 21. August nachmittags Marseille besichtigen.


Spanien: Lieferwagen verletzt zahlreiche Passanten auf den Ramblas von Barcelona
Stand: 17. August 2017
Wie verschiedene Medien seit kurzem berichten, ist es am Nachmittag des 17. August zu einem schwerwiegenden Zwischenfall in der Innenstadt von Barcelona gekommen. Ein Kleinlastwagen raste unweit des Boquería-Markts auf den Ramblas in den Fußgängerbereich und verletzte zahlreiche Passanten, mindestens eine Person kam ums Leben. Aktuellen Informationen zufolge ist der Täter flüchtig; Informationen zur Person und zum Tatmotiv liegen noch nicht vor. Die Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund der Tat aus.


Ägypten: Keine Nutzung von Zugverbindungen
Stand: 14. August 2017
In Reaktion auf ein schweres Zugunglück vom 11. August gilt in Ägypten ab sofort und für alle Marken der Unternehmensgruppe Studiosus ein allgemeines und landesweites Nutzungsverbot für Züge. Am Freitag, den 11. August, waren in einem Vorort der Hafenstadt Alexandria zwei Züge kollidiert, mindestens 36 Passagiere kamen bei dem Unglück ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Bereits in den letzten Jahren gab es eine Reihe von schweren Unfällen in Ägypten: Ursache der Unfälle sind neben menschlichem Versagen der insgesamt marode Zustand von Gleisen, Signalanlagen, Weichen sowie des rollenden Materials. Zudem liegen Komfort und Sauberkeit der meisten Züge weit unter europäischem Niveau.


Südafrika: Protestaktionen in Johannesburg und Pretoria
Stand: 8. August 2017
Am Nachmittag des 8. August ist im südafrikanischen Parlament die Abstimmung über ein Misstrauensvotum gegen den amtierenden Staatspräsidenten Jacob Zuma angesetzt. Im Vorfeld kam es nachts und in den Morgenstunden in Johannesburg, Soweto, Midrand und Pretoria zu Protestaktionen, bei denen Straßen durch Steine und brennende Reifen gesperrt wurden. Betroffen sind vor allem das Zentrum von Johannesburg sowie verschiedene Townships. Der Verkehr ist in Teilen der Metropolregion zum Erliegen gekommen. Bisher gab es nach allen uns vorliegenden Berichten keine Toten oder Verletzten.


Weltweit: Auswärtiges Amt aktualisiert seinen „weltweiten Sicherheitshinweis“
Stand: 7. August 2017
Das Auswärtige Amt hat im Juli 2017 seinen weltweiten Sicherheitshinweis erneut überarbeitet und aktualisiert.
In dieser Aktualisierung nimmt das Auswärtige Amt keine allgemeine, über die Sicherheitsbewertung der einzelnen Länder hinausgehende Neubeurteilung der weltweiten Sicherheitslage vor. In Hinblick auf die Terrorgefährdung verweist es vielmehr wie bisher auf die jeweiligen länderspezifischen Hinweise, mit denen der weltweite Hinweis verknüpft ist. Wörtlich schreibt das Amt: „Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht fort. Vorrangige Anschlagsziele sind Orte mit Symbolcharakter. Dazu zählen Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insb. Flugzeuge, Bahnen, Schiffe), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen. Es kommt zu Sprengstoffanschlägen, Angriffen mit Schusswaffen, Entführungen und Geiselnahmen. Der Grad der terroristischen Bedrohung ist von Land zu Land unterschiedlich. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, wo bereits wiederholt Terrororganisationen aktiv waren, wo Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder wo Anschläge mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können. Informationen über Terrorgefahren finden sich in den länderspezifischen Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst. Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, vergleichsweise gering. Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen o.ä.) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.“ Wie das Auswärtige Amt in diesem allgemeinen Hinweis deutlich ausführt, sind die Sicherheitsrisiken in den Ländern jeweils sehr unterschiedlich zu bewerten. In Ländern, in denen auch nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes ein besonders hohes Terrorrisiko besteht, führen wir keine Reisen durch bzw. haben wir zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Unabhängig von der aktuellen Bedrohung verfolgen wir in allen unseren Reiseländern die Lageentwicklung sehr aufmerksam. Sollten uns Hinweise auf eine konkrete Bedrohung in einem Land oder einer Region vorliegen, ergreifen wir die für die Sicherheit unserer Gäste notwendigen Maßnahmen. Örtliche Leistungsträger und Reiseleiter sind weltweit zu erhöhter Wachsamkeit und Vorsicht angehalten.


Spanien: Zahlreiche Verletzte bei Zugunglück in Barcelona
Stand: 28. Juli 2017
Bei einem schweren Zugunglück sind am 28. Juli morgens im França-Bahnhof von Barcelona mindestens 40 Zuginsassen verletzt worden. Ein Vorortzug kollidierte Medienberichten zufolge ungebremst mit dem Prellbock im Kopfbahnhof. Informationen über mögliche Unglücksursachen liegen bisher nicht vor.


Frankreich: Zahlreiche Waldbrände in der Provence und auf Korsika
Stand: 26. Juli 2017
Anhaltende Trockenheit, große Hitze und starke Winde haben in den vergangenen Tagen in zahlreichen Regionen Südfrankreichs zu einer Ausbreitung von Waldbränden geführt. Aktuell besonders betroffen sind der Luberon nördlich von Aix-en-Provence, das Hinterland von Saint Tropez und Nizza sowie der Norden von Korsika. Auch in den kommenden Tagen sind anhaltend trockenes Wetter und erneut kräftige Winde zu erwarten: Es ist nicht mit einer raschen Entspannung in den betroffenen Waldbrandgebieten zu rechnen.


Sri Lanka: Deutlicher Anstieg von Dengue-Fieber-Infektionen
Stand: 25. Juli 2017
Seit Jahresbeginn nimmt die Zahl der Infektionen mit dem Dengue-Fieber in Sri Lanka landesweit deutlich zu. Aktuell besonders betroffen sind die Hauptstadt Colombo, die südlich davon gelegenen Küstenbezirke Kalutara und Galle, die Ostküste rund um Trincomalee sowie Kandy im Landesinneren. Aktuellen Informationen reisemedizinischer Institute zufolge wurden im laufenden Jahr bereits über 90.000 Infektionsfälle registriert, über 300 Menschen kamen ums Leben. Die Gesundheitsbehörden des Landes haben mit flächendeckenden Mückenbekämpfungsprogrammen begonnen und zudem alle Privathaushalte aufgefordert, Pfützen und sonstige stehende Wasseransammlungen auf ihren Grundstücken zu beseitigen.


Griechenland: Erdbeben der Stärke 6.2 erschüttert Teile der östlichen Ägäis
Stand: 21. Juli 2017
Ein Erdbeben der Stärke 6.2 hat in der Nacht auf den 21. Juli große Teile der östlichen Ägäis erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag zwischen der griechischen Insel Kos und der türkischen Stadt Bodrum im Meer. Auf der griechischen Insel Kos und in der Region Bodrum entstand teils erheblicher Sachschaden. Auf Kos kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. In Reaktion auf das Erdbeben hat das Auswärtige Amt am Morgen des 21. Juli folgenden aktuellen Hinweis in seine Reiseinformationen zu Griechenland eingefügt: „Am frühen Morgen des 21. Juli 2017 ereignete sich in der Ägäis, vor der Südwestküste der Türkei, ein Erdbeben der Stärke 6,2. Betroffen sind die Umgebung von Bodrum und die griechische Insel Kos. Es sind Opfer und Sachschäden zu verzeichnen. Der Fährverkehr nach Kos ist vorübergehend eingestellt.Mit vorübergehenden Beeinträchtigungen der Infrastruktur und Verspätungen bei Luft- und Fährverkehr muss gerechnet werden. Reisenden wird empfohlen, sich gegebenenfalls mit ihren Reiseveranstaltern in Verbindung zu setzen sowie den Hinweisen und Empfehlungen der Behörden vor Ort Folge zu leisten.“


Ägypten: Tote und Verletzte bei Messerattacke auf Touristen im Badeort Hurghada
Stand: 15. Juli 2017
Bei einer Messerattacke auf Touristen in einer Hotelanlage im Badeort Hurghada am Roten Meer sind am 14. Juli zwei deutsche Urlauberinnen ums Leben gekommen. Vier weitere Touristen verschiedener Nationalitäten wurden verletzt. Der Täter schwamm von einem öffentlichen Strand in die Ferienanlage. Er wurde festgenommen und wird verhört. Über die Hintergründe der Tat gibt es bisher noch keine gesicherten Informationen. Es gab in jüngerer Vergangenheit mehrere Anschläge in Ägypten, die sich vorwiegend gegen Sicherheitskräfte und gegen die koptische Minderheit richteten, nicht aber gegen Touristen.


Italien: Waldbrände im Süden des Landes
Stand: 14. Juli 2017
Seit einigen Tagen wüten etliche Wald- und Buschbrände in Italien. Besonders der Süden und die Mitte des Landes sind betroffen. Dadurch kann es lokal zu Verkehrsbeeinträchtigungen durch Umleitungen/Sperrungen kommen - insbesondere auch wegen der starken Rauchentwicklung und damit verbundenen Beeinträchtigungen der Sicht. Betroffen sind unter anderem Areale rund um den Vulkan Vesuv, nahe Neapel und auf Sizilien. Am 13. Juli mussten auch Touristen aus einer Ferienanlage auf Sizilien evakuiert werden.


Peru: Streiks, Proteste und Blockaden in der Region Cuzco/Ollantaytambo
Stand: 13. Juli 2017
Streiks, Demonstrationen und Straßenblockaden haben in den vergangenen Tagen Verkehrsunterbrechungen und erhebliche Behinderungen in der Region um die peruanische Stadt Cuzco sowie auf der Strecke zwischen Cuzco, Ollantaytambo und Machu Picchu verursacht. Neben dem Straßenverkehr war kurzzeitig auch die Zugverbindung zwischen Cuzco, dem Heiligen Tal und Machu Picchu betroffen. Verantwortlich waren einerseits Unterstützer einer lokalen Bürgerbewegung, die mit den Protestmaßnahmen ihrer Forderung nach zügiger Fortsetzung der Bauarbeiten am neuen Flughafen von Cuzco Ausdruck verleihen wollten. Die zweitägige Protestaktion endet nach Ankündigung der Initiatoren am 13. Juli. Andererseits ruft die Lehrergewerkschaft SUTEP ihre Mitglieder seit einigen Wochen in unregelmäßigen Abständen zu Streiks und Protestaktionen auf. Bei einer solchen Protestaktion kam es am 11. Juli zur kurzfristigen Besetzung des Bahnhofs von Ollantaytambo und zu einer mittlerweile wieder behobenen Beschädigung von Gleisen.


Tunesien: Messerangriff auf deutsche Touristen auf einem Markt in Nabeul
Stand: 30. Juni 2017
Am 30. Juni sind zwei deutsche Touristinnen bei einem Messerangriff auf einem Markt im tunesischen Nabeul verletzt worden. Es liegen keine Berichte über einen möglichen terroristischen Hintergrund der Tat vor.
Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und lokale Verkehrseinschränkungen sind zu erwarten. Reisende sollten den Anweisungen lokaler Behörden folgen. Aktuell reisen keine Gäste von uns in Tunesien. Die Stadt Nabeul liegt nicht auf einer unserer Reiserouten in Tunesien.


Belgien: Anschlag auf Brüsseler Zentralbahnhof
Stand: 21. Juni 2017
Am Abend des 20. Juni zündete ein 30-jähriger Mann am Brüsseler Zentralbahnhof einen Sprengstoffgürtel und löste dadurch eine kleinere Explosion aus. Herbeigeeilte Sicherheitskräfte schossen daraufhin den Täter nieder. Außer dem Täter gab es keine Toten und Verletzten. Die Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund der Tat aus. Derzeit ist noch nicht bekannt, ob der Täter Komplizen hatte. Der öffentliche Nahverkehr und der Zugverkehr wurden für etliche Stunden unterbrochen, der Bahnhof wurde geräumt. Trotz des Vorfalls wurde die Terrorwarnstufe nicht angehoben: Derzeit gilt landesweit die zweithöchste Warnstufe. Das Auswärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis zu Belgien zuletzt am 9. März 2017 aktualisiert. Darin fordert das Amt Reisende zu erhöhter Wachsamkeit und zum strikten Befolgen von behördlichen Anweisungen auf.


Großbritannien: Lieferwagen rammt mehrere Menschen im Londoner Stadtteil Finsbury
Stand: 19. Juni 2017
Am späten Abend des 18. Juni ist ein Lieferwagen im nordöstlich vom Londoner Stadtzentrum gelegenen Stadtteil Finsbury in eine Gruppe von Menschen gerast. Dabei kam ein Mensch ums Leben, zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Die Menschen standen Medienberichten zufolge in einer Gruppe vor einem muslimischen Gemeindezentrum, als der Fahrer in die Menschenmenge fuhr. Der Täter konnte überwältigt werden, Informationen über die Hintergründe der Tat sind bisher noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt auch wegen des Verdachts eines terroristischen Anschlags.


Griechenland: Erdbeben der Stärke 6.3 erschüttert die östliche Ägäis
Stand: 13. Juni 2017
Ein Erdbeben der Stärke 6.3 hat am Nachmittag des 12. Juni die östliche Ägäis erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag unweit der Insel Lesbos und circa 100 km nordwestlich von Izmir im Meer. Die Erschütterungen waren bis nach Istanbul und in weitem Umkreis in der Ägäis zu spüren. Auf Lesbos gab es eine Tote und mehrere Verletzte, lokal entstand Sachschaden.


Frankreich: Zwischenfall vor der Pariser Kathedrale Notre-Dame
Stand: 6. Juni 2017
Ein mit einem Hammer bewaffneter Angreifer wurde jüngsten Medienberichten zufolge am Nachmittag des 6. Juni am Platz vor der Pariser Kathedrale Notre-Dame von Polizisten angeschossen und verletzt. Der Mann hatte offenbar zuvor einen Polizisten mit dem Hammer angegriffen.
Die Polizei rief Passanten und Besucher auf, den Platz weiträumig zu meiden. Nähere Informationen über den Täter und die Hintergründe liegen derzeit noch nicht vor. Das französische Innenministerium gab bekannt, dass die Anti-Terror-Abteilung die weiteren Ermittlungen übernehmen wird.


Großbritannien: Schwere Terroranschläge in der Londoner Innenstadt
Stand: 6. Juni 2017
In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni kamen bei zwei koordinierten Terroranschlägen in der Londoner Innenstadt mindestens sieben Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Anschläge ereigneten sich auf der London Bridge und auf dem Borough-Markt mit seinen Restaurants und Szene-Kneipen. Die Angreifer wurden Medienberichten zufolge von der Polizei erschossen. Mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen ist zu rechnen, lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich. Die Behörden rufen insbesondere Reisende zu erhöhter Vorsicht und zum Meiden der betroffenen Gebiete auf.In unmittelbarer Reaktion auf den Anschlag hat das Auswärtige Amt am Morgen des 4. Juni seinen Sicherheitshinweis zu Großbritannien wie folgt aktualisiert: "Am Abend des 03. Juni 2017 hat es in London auf der London Bridge und in Borough Market einen Anschlag gegeben, der Todesopfer und Verletzte gefordert hat. Der Bereich ist weitgehend abgesperrt. Reisende werden gebeten, umsichtig zu sein und den Anweisungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten."


Russland: Zahlreiche Tote und Verletzte bei Gewittersturm in Moskau
Stand: 30. Mai 2017
Bei einem ungewöhnlich starken Gewitter mit Orkanböen sind am Abend des 29. Mai in Moskau und Umgebung mehrere Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere wurden verletzt. Dächer wurden abgedeckt, Bäume stürzten um, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die drei Verkehrsflughäfen der Stadt mussten vorübergehend den Betrieb einstellen.


Sri Lanka: Anhaltende Niederschläge im Süden und Westen
Stand: 29. Mai 2017
Die diesjährige Monsunzeit wird in einigen Distrikten im Süden und Westen von Sri Lanka von außergewöhnlich starken Niederschlägen begleitet. So haben heftige Monsunregen im bergigen Hinterland der Küste zwischen Colombo und Galle großflächige Überschwemmungen, Erdrutsche und Unterbrechungen von Straßen- und Schienenverbindungen verursacht. Zahlreiche Menschen sind ums Leben gekommen, über 50.000 Menschen wurden bisher obdachlos. Zwar haben die Niederschläge in den letzten Tagen etwas nachgelassen, eine grundlegende Lage-Entspannung ist aber derzeit nicht in Sicht: Das Meteorologische Institut rechnet auch in den kommenden Tagen mit weiteren Niederschlägen und Gewittern. Das Auswärtige Amt hat am 29. Mai seinen Reisehinweis zu Sri Lanka überarbeitet und folgenden aktuellen Hinweis eingefügt: „In den letzten Tagen kam es nach schweren Regenfällen zu Überschwemmungen und Erdrutschen entlang mehrerer Flussläufe im Südwesten Sri Lankas (Provinzen Colombo, Kalutara, Galle, Matara, Rathnapura).


Ägypten: Angriff auf einen mit koptischen Christen besetzten Bus bei al-Minya
Stand: 26. Mai 2017
Jüngsten Medieninformationen zufolge sind am 26. Mai bei einem Angriff auf einen mit koptischen Christen besetzten Bus unweit der mittelägyptischen Stadt al-Minya über 20 Businsassen gestorben. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt.Der Bus war auf dem Weg zu einem Kloster, als Bewaffnete das Feuer eröffneten. In jüngster Zeit haben islamistische Extremisten wiederholt Terroraktionen gegen Christen in Ägypten angekündigt. Erst am Ostersonntag waren bei zwei Anschlägen auf Kirchen in Tanta und Alexandria zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Gerade in Mittelägypten lebt eine vergleichsweise große christliche Minderheit. Gleichzeitig gilt Mittelägypten seit Jahren als eines der Zentren islamistischer Aktivitäten.


Großbritannien: Sicherheitsbehörden erhöhen landesweit die Terrorwarnstufe
Stand: 24. Mai 2017
Die britischen Sicherheitsbehörden haben landesweit die Terrorwarnstufe in Hinblick auf mögliche Aktivitäten des internationalen Terrorismus von der zweithöchsten Stufe „Severe“ auf die höchste Stufe „Critical“ angehoben. Damit reagierten sie auf die Anschläge in London am 22. März und in Manchester am 22. Mai. Die Präsenz der Sicherheitskräfte auf öffentlichen Plätzen und vor wichtigen Einrichtungen wie Regierungsgebäuden, Bahnhöfen und Flughäfen wurde noch einmal deutlich erhöht. Zur Unterstützung der Polizei sind nun auch Militär-Einheiten im Einsatz. Insbesondere an Flughäfen ist mit verstärkten Kontrollen und damit verbundenen Zeitverzögerungen zu rechnen.


Brasilien: Demonstrationen und Proteste gegen den amtierenden Staatspräsidenten Michel Temer
Stand: 19. Mai 2017
Nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Brasilien vom 18. Mai, Korruptionsermittlungen gegen den amtierenden Staatspräsidenten Michel Temer zuzulassen, droht Brasilien nun eine weitere innenpolitische Krise. In zahlreichen Städten, vor allem in São Paulo und Rio ist es bereits am Abend des 18. Mai zu neuen Demonstrationen und Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften gekommen.
Bereits rund um die Entlassung von Amtsvorgängerin Dilma Rousseff im Jahr 2016 hatten die innenpolitischen Spannungen in Brasilien deutlich zugenommen. Michel Temer selbst hatte im Vorjahr wesentlichen Anteil an ihrer Entlassung. Sollte Temer nicht freiwillig zurücktreten, droht nun auch ihm ein Amtsenthebungsverfahren.


Indien: Schwere Gefechte zwischen den Sicherheitskräften und Naxaliten im Bundesstaat Chhattisgarh
Stand: 17. Mai 2017
Bei einer groß angelegten Militäroperation unweit des Dorfes Bijapur sind am 14. und 15. Mai im ostindischen Bundesstaat Chhattisgarh mindestens 20 maoistische Guerilla-Kämpfer ums Leben gekommen. Die Sicherheitskräfte haben mit dieser Aktion auf vermehrte Übergriffe der Naxaliten in der Region reagiert. Der regionale Konflikt war in den vergangenen Wochen eskaliert. Beim brutalsten Überfall der letzten Jahre haben die Naxaliten im April 2017 in der ebenfalls in Chhattisgarh gelegenen Kleinstadt Sukma über 20 Polizisten getötet.


Kanada: Starke Überschwemmungen in einigen Provinzen Ostkanadas
Stand: 10. Mai 2017
Ungewöhnlich heftige Regenfälle und eine schnelle Schneeschmelze haben in den vergangenen Tagen in einigen Provinzen Ostkanadas starke Überschwemmungen verursacht. Besonders betroffen ist die Provinz Quebec. Hier musste der wegen der Überflutungen ausgerufene Notstand in Montreal bis zum 12. Mai verlängert werden. Erhebliche Beeinträchtigungen durch über die Ufer getretene Flüsse gibt es auch in den Provinzen Ontario und New Brunswick. Während die Meteorologen im Osten für die nächsten Tage eher eine Lage-Entspannung erwarten, befürchten sie in einigen Regionen Westkanadas zeitnah ein schnelles Einsetzen der Schneeschmelze und eine damit verbundene Zuspitzung der Situation.


Mazedonien: Schwere Ausschreitungen im Parlament von Skopje
Stand: 28. April 2017
Anhänger nationalistischer Parteien haben am 27. April das Parlament in der mazedonischen Hauptstadt Skopje gestürmt und dort anwesende Parlamentarier angegriffen. Mindestens zehn Abgeordnete wurden bei der Aktion verletzt. Die teils maskierten Nationalisten, Anhänger des langjährigen Regierungschefs Gruevski, haben auf diese Weise gegen die Wahl eines Angehörigen der albanischen Minderheit zum neuen Parlamentspräsidenten protestiert. Die Polizei konnte das Parlamentsgebäude nach einigen Stunden räumen. Nach dieser Aktion rechnen Beobachter mit weiteren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der verfeindeten politischen Lager. Die Sicherheitslage im Zentrum von Skopje hat sich verschärft.


Chile: Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert große Teile Zentralchiles
Stand: 25. April 2017
Ein Erdbeben der Stärke 6,9 auf der Richterskala hat am 24. April 2017 gegen 18:30 Uhr (Ortszeit) Zentralchile erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 70 km westlich der Küste von Valparaiso in einer Tiefe von rund 10 km.
Dieses Beben war vorerst das stärkste von zahlreichen seismischen Bewegungen, die sich seit vergangenem Samstagabend in Zentralchile ereignet haben. Die Erschütterungen waren in mehreren Regionen Chiles spürbar, von der Region Coquimbo im Norden bis zur Region O´Higgins im Süden. Es sind jedoch keine schweren Schäden entstanden. Der chilenische Katastrophenschutz gab für die betroffenen Küstenstädte zunächst eine präventive Tsunami-Warnung heraus, die jedoch kurz darauf zurückgenommen wurde.


Frankreich: Terroranschlag in Paris am 20. April
Stand: 21. April 2017
Am Abend des 20. April gegen 21 Uhr hat auf den Champs-Élysées in Paris mindestens ein Attentäter mit einem Sturmgewehr das Feuer auf Polizisten eröffnet. Dabei verletzte er drei Menschen - einer von ihnen starb unmittelbar an den Folgen. Der Angreifer wurde erschossen, teilte die Polizei mit. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" reklamierte den Anschlag über die Propaganda-Agentur "Amaq" für sich. Nach Angaben des französischen Innenministeriums handelte es sich bei dem Angreifer um einen Einzeltäter. Dennoch fahndet die Polizei weiterhin nach möglichen Komplizen.


Mexiko: Raubüberfall auf deutsche Reisegruppe in Chiapas
Stand: 5. April 2017
Aktuellen Medienberichten zufolge ist am 1. April im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas ein Raubüberfall auf eine deutsche Reisegruppe verübt worden. Nach den uns dazu vorliegenden Informationen befand sich die Reisegruppe auf dem Weg von San Cristobal nach Palenque. Wegen einer Straßenblockade musste die Gruppe einen weiten Umweg nehmen und kam erst nach Einbruch der Dunkelheit im ca. 80 km vor Palenque gelegenen Ocosingo auf die genannte Route zurück. Im nachfolgenden einsamen Streckenabschnitt ereignete sich dann der Überfall. Die bewaffneten Täter konnten mit den entwendeten Wertgegenständen flüchten, verletzt wurde niemand. In Reaktion auf den Überfall haben die Behörden des Bundesstaats eine strengere Überwachung der Strecke angekündigt.


Russland: Zur aktuellen Lage in St. Petersburg
Stand: 4. April 2017
Der Anschlag auf die U-Bahn in St. Petersburg vom 3. April ist den ermittelnden Behörden zufolge durch einen Selbstmordattentäter in einem U-Bahn-Waggon verübt worden – unmittelbar nach Abfahrt vom zentralen U-Bahnhof Sennaya Ploschad. Der Attentäter stammt laut Behördenangaben aus Zentralasien und hatte offenbar Kontakt zu radikal-islamistischen Kreisen. Über zehn Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Eine zweite Bombe konnte rechtzeitig entschärft werden. Dennoch weist der Fund einer zweiten Bombe auf eine koordinierte Anschlagsplanung und auf weitere Täter hin. Der U-Bahn-Verkehr in der Stadt wurde in der Zwischenzeit wieder aufgenommen, die Lage bleibt aber angespannt.


Russland: Explosionen in der U-Bahn von St. Petersburg
Stand: 3. April 2017
In mindestens einer Metro-Station im Innenstadtbereich von St. Petersburg detonierten am frühen Nachmittag des 3. April mehrere Sprengsätze. Jüngsten Medienberichten zufolge kamen durch die Explosionen mindestens zehn Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. In der Zwischenzeit wurde der gesamte U-Bahn-Verkehr in St. Petersburg eingestellt, die Bahnhöfe evakuiert. Aktuell liegen noch keine detaillierten Informationen zu den Hintergründen der Explosionen vor, etliche Behördenvertreter gehen in ersten Stellungnahmen jedoch von einem terroristischen Hintergrund aus.


Peru: Flugzeug verunglückt bei Landung in Jauja
Stand 29. März 2017
Bei der Landung auf dem Flughafen der zentralperuanischen Stadt Jauja ist am 28. März nachmittags (Ortszeit) eine Maschine der Peruvian Airlines von der Rollbahn abgekommen und verunglückt. Alle 141 Insassen konnten gerettet werden, bevor die Maschine vom Typ Boeing 737-300 ausbrannte. Die Maschine kam aus der 250 km westlich gelegenen Hauptstadt Lima. Die Unglücksursache ist noch nicht geklärt.


Peru: Situation in den Überschwemmungsgebieten verschlechtert sich
Stand: 20. März 2017
Wegen der anhaltenden Niederschläge hat sich die Situation in den Überschwemmungsgebieten Perus in den letzten Tagen weiter verschärft. Besonders betroffen sind der Norden Perus, der dem Pazifik zugewandte Teil der Andenkette und einige Teile der Großregion Lima. Auch auf der meist unweit der Küste verlaufenden „Panamericana“ zwischen Lima und Arequipa gab es vereinzelt Erdrutsche und Straßenunterbrechungen. Insgesamt kamen jüngsten Medienberichten zufolge landesweit über 70 Menschen ums Leben, zehntausende wurden obdachlos. In vielen Regionen sowie in Teilen der Hauptstadt Lima brach die Trinkwasserversorgung zusammen. Zur besseren Koordinierung der Hilfsmaßnahmen hat Staatspräsident Kuczynski am 19. März in den besonders betroffenen Bezirken den Notstand ausgerufen. Meteorologen führen die für die wüstenartigen Küstenregionen außergewöhnlich intensiven Regenfälle auf das Phänomen El Niño zurück und rechnen mit einer grundlegenden Lageentspannung nicht vor April.


Nepal: Streiks und Ausschreitungen vor Lokalwahlen im Mai im südnepalesischen Terai
Stand: 7. März 2017
Im Vorfeld der für Mai angesetzten Wahlen zu den lokalen Ratsversammlungen und Parlamenten ist es in einigen Bezirken der südnepalesischen Region Terai zu schweren Ausschreitungen gekommen. Besonders betroffen ist der direkt an der Grenze zu Indien und circa 350 km östlich des Chitwan-Nationalparks gelegene Bezirk Saptari. Auslöser waren Ausschreitungen am Rande von Wahlveranstaltungen der kommunistischen Oppositionspartei UML. Gegendemonstranten hatten versucht, die Kundgebung zu stören. Sie setzen sich vor allem aus Anhängern der UDMF, einem Zusammenschluss mehrerer ethnisch orientierter Parteien im Terai, zusammen. Die anschließenden Auseinandersetzungen zwischen UDMF-Anhängern und den Sicherheitskräften forderten zahlreiche Tote und Verletzte und lösten in vielen Bezirken des Terai Streiks und neue gewalttätige Proteste aus. Ein Ende der Spannungen ist derzeit nicht in Sicht.


China: Schwerer Busunfall in der Provinz Yunnan
Stand: 03. März 2017
Bei einem schweren Unfall in der südchinesischen Provinz Yunnan sind am 3. März zahlreiche Insassen eines Reisebusses ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich Bezirk Lincang, der ca. 350 km westlich der Provinzhauptstadt Kunming an der Grenze zu Myanmar liegt. Agenturberichten zufolge prallte ein voll beladener Lkw auf den Reisebus.


China: Zahlreiche neue Infektionsfälle mit dem Vogelgrippevirus H7N9
Stand: 16. Februar 2017
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem seit 2013 in China zirkulierenden Vogelgrippevirus H7N9 ist zuletzt deutlich angestiegen. Insgesamt gehen die Gesundheitsbehörden Chinas davon aus, dass seit dem ersten Nachweis des neuen Virus-Typs im Großraum Shanghai im April 2013 bis Ende Januar circa 1000 Menschen an der von diesem Virus ausgelösten Influenza erkrankt sind. Mindestens 350 Menschen sind daran gestorben. Die Infektionen treten in Wellen auf, die Fallzahlen weisen eine deutliche Konzentration auf die Wintermonate auf. Im laufenden Winter gibt es eine deutliche Zunahme der Fälle, entsprechend wurden auch in den ersten beiden Februarwochen zahlreiche neue Infektionsfälle bestätigt. Die Krankheit konzentriert sich unverändert auf einige Provinzen im Osten Chinas, einzelne Fälle traten jedoch nach Übertragung im Osten Chinas auch in Hong Kong, Macao, Malaysia und Kanada auf.


Frankreich: Unfall im Atomkraftwerk Flamanville
Stand: 9. Februar 2017
Am Morgen des 9. Februar hat sich gegen 9.40 Uhr eine schwere Explosion im Atomkraftwerk von Flamanville ereignet. Dabei wurden nach den bisher vorliegenden Meldungen fünf Personen verletzt, keine davon schwer. Der Zwischenfall ereignete sich in einem Maschinenraum des nordfranzösischen Atomkraftwerks. Zur Stunde wird ausgeschlossen, dass Radioaktivität nach außen tritt. Der Ort Flamanville befindet sich an der Ostküste der Halbinsel Cotentin in der Normandie. Die nächste größere Stadt ist Cherbourg, etwa 25 km entfernt. Die Normandie ist wegen der langen Sandstrände eine beliebte touristische Region; aktuell herrscht jahreszeitlich bedingt allerdings keine Saison.


Mauritius: Zyklon Carlos zieht Richtung Mauritius und La Reunion
Stand: 6. Februar 2017
Über dem südlichen Indischen Ozean hat sich in den vergangenen Tagen der Zyklon Carlos gebildet. Mit Spitzenwindgeschwindigkeiten bis zu 125 km/h liegt das Zentrum des Wirbelsturms derzeit circa 500 km östlich vom Norden Madagaskars und circa 300 km nördlich von Mauritius.
Den jüngsten Prognosen der Meteorologen zufolge bewegt sich Carlos in den nächsten Tagen weiter Richtung Süd/Südwest und gewinnt dabei an Kraft. Diesen Prognosen zufolge wird er in den frühen Morgenstunden des 7. Februar mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 150 km/h westlich an Mauritius vorbeiziehen. Am späten Abend des gleichen Tages wird sich Carlos mit bis zu 160 km/h der Insel La Reunion nähern. Die Auswirkungen von Carlos werden auf beiden Inseln deutlich zu spüren sein: In den kommenden Tagen ist mit starken Windböen und ungewöhnlich heftigen Regenfällen zu rechnen. Wegen der Gefahr von Überschwemmungen und des hohen Seegangs gilt derzeit für Mauritius eine Zyklon-Warnung der Klasse 2.


Thailand: Schwere Überschwemmungen in Teilen des Südens
Stand: 9. Januar 2017
Die ungewöhnlich starken Regenfälle, die seit Wochen über Teilen Südthailands niedergehen, halten an. Sie haben in einigen Provinzen schwere Überschwemmungen verursacht. Medien berichten von etlichen Todesopfern, es entstand zudem erheblicher Sachschaden. Besonders stark betroffen sind einige Küstenabschnitte am Golf von Thailand, vor allem um Surat Thani, die vorgelagerten Inseln Ko Samui und Ko Phangan und die Provinzen Nakhon Si Thammarat, Pattani, Sogkla und Narathiwat im äußersten Süden.
Die Regenfälle haben seit dem 8. Januar zwar etwas nachgelassen: Die Meteorologen rechnen jedoch noch nicht mit dem Ende der in diesem Jahr außergewöhnlich langen Regenperiode. Neue Starkregenfälle und Überschwemmungen sind daher auch in den kommenden Tagen nicht gänzlich auszuschließen.


Italien: Zwei Erdbeben erschüttern weite Teile Mittelitaliens
Stand: 18. Januar 2017
Zwei neue Beben der Stärke 5,6 und 5,7 haben am späten Vormittag des 18. Januar weite Teile Mittelitaliens erschüttert. Die Auswirkungen der Beben waren auch im circa 150 km entfernten Rom zu spüren. Das Epizentrum lag 5 km von Amatrice entfernt zwischen L’Aquila und Rieti und somit in der Nähe der Epizentren der Beben von Ende August und Ende Oktober. Berichten zufolge gab es im Umfeld des Epizentrums neue Sachschäden. Nach bisher vorliegenden Berichten gab es keine Toten und Verletzten.


Myanmar: Auswärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweis
Stand: 13. Dezember 2016
Nach einer längeren Phase relativer Ruhe in Myanmar haben sich in den vergangenen Monaten die ethnischen Konflikte in vielen von Minderheiten bewohnten Regionen an der Grenze zu China, Thailand, Indien und Bangladesch wieder verschärft. Rund um die politischen Umwälzungen der vergangenen Jahre hatte sich die neue Regierung um eine friedliche Beilegung der teils jahrzehntelangen Konflikte bemüht. In diesen ersten Verhandlungsrunden konnte jedoch meist nicht der erwünschte Durchbruch erzielt werden. In den letzten Wochen sind insbesondere in einigen grenznah zu China gelegenen Regionen des Shan- und Kachin-Staates neue Kämpfe ausgebrochen. Zugespitzt hat sich auch die Lage im Westen des Bundesstaates Rakhine: In grenznah zu Bangladesch gelegenen Gebieten nordwestlich von Sittwe nehmen seit Oktober die Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Untergrundkämpfer der Rohingya-Minderheit und Militär- und Polizeieinheiten zu. Etliche Dörfer in der Umgebung von Maungtaw wurden in den vergangenen Wochen zerstört.


Mexiko: Schwere Explosionen auf Markt für Pyrotechnik in nördlichem Vorort von Mexico City
Stand: 21. Dezember 2016
Bei einer Serie von heftigen Explosionen sind am 20. Dezember auf dem Markt für Feuerwerkskörper im mexikanischen Tultepec mindestens 30 Menschen getötet worden, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Ursache der Explosionen ist noch unklar, die ermittelnden Behörden gehen von unsachgemäßem Umgang mit Schwarzpulver aus. Tultepec liegt circa 30 km nördlich des Zentrums von Mexico City, der Markt gilt als größter Markt für Feuerwerkskörper im Land.


Thailand: Schwere Überschwemmungen in Teilen des Südens
Stand: 5. Dezember 2016
Außergewöhnlich starke Monsun-Regenfälle haben seit dem 1. Dezember in einigen Regionen Südthailands schwere Überschwemmungen verursacht. Besonders stark betroffen waren neben Koh Samui im Golf von Thailand auch die an den Golf von Thailand grenzenden Provinzen Südthailands, insbesondere Teile der Provinz Surat Thani und die Nachbarprovinz Nakhon Si Thammarat. Der Zugverkehr von Bangkok nach Hat Yai im äußersten Süden Thailand ist bis auf Weiteres unterbrochen. Die Regenfälle haben in der Zwischenzeit zwar etwas nachgelassen, die Situation in vielen Überschwemmungsgebieten hat sich leicht entspannt. Da Meteorologen jedoch in den nächsten Tagen nicht mit einem vollkommenen Abklingen der Monsunregen rechnen, sind neue Starkregenfälle und Überschwemmungen nicht gänzlich auszuschließen.


Streik am 29. und 30. November 2016
Streik der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) für Lufthansa-Flüge am 29. November auf Kurzstrecken und am 30. November 2016 ganztägig auf Kurz- und Langstrecken. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat zu einem Streik für Lufthansa-Flüge auf Kurzstrecken am 29. November 2016 aufgerufen. Am 30. November werden die Flüge der Kurz-und Langstreckenflüge bestreikt. Der Streikaufruf betrifft ausschließlich Flüge der Lufthansa. Flüge, die von Germanwings, Eurowings, Air Dolomiti, Austrian Airlines, SWISS und Brussels Airlines durchgeführt werden, sind von den Streikmaßnahmen nicht betroffen und werden weiterhin normal verkehren. Lufthansa entschuldigt sich bei ihren Gästen für die Unannehmlichkeiten, die durch den Streik der Vereinigung Cockpit verursacht werden und wird alles daran setzen, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Ein Sonderflugprogramm für beide Streiktage ist umgesetzt.


Kolumbien: Überschwemmungen und Erdrutsche im Südwesten
Stand: 09. November 2016
Starke Regenfälle haben in Teilen Zentral- und Südwestkolumbiens zu Überschwemmungen, Erdrutschen und lokalen Verkehrsunterbrechungen geführt. Besonders betroffen ist aktuell das westlich von San Agustin gelegene Departement Cauca. Bei einem Erdrutsch kamen hier am 9. November unweit der Departement-Hauptstadt Popayan mindestens neun Menschen ums Leben.


Frankreich: Zugunglück zwischen Nimes und Montpellier
Stand: 18. August 2016
Am Nachmittag des 17. August ist es in Frankreich auf der Strecke zwischen Nimes und Montpellier zu einem Zugunglück gekommen. Dabei stürzte ein Baum während eines Unwetters auf einen mit hoher Geschwindigkeit vorbeifahrenden Regionalzug. Bei dem Zusammenprall wurden acht Personen teilweise schwer verletzt.


Frankreich: Schwerer Anschlag am französischen Nationalfeiertag in Nizza
Stand: 15. Juli 2016
Während der Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag ereignete sich am späten Abend des 14. Juli an der Promenade des Anglais im Zentrum von Nizza ein schwerer Anschlag: Ein Mann raste mit seinem Lkw in die Menschenmenge, die sich zu den Feierlichkeiten am Küstenboulevard eingefunden hatte. Jüngsten Medienberichten zufolge verloren über 80 Menschen ihr Leben. Die näheren Hintergründe der Tat sind derzeit noch nicht bekannt, die französischen Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund aus. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden landesweit verschärft. In unmittelbarer Reaktion auf den Anschlag hat das Auswärtige Amt noch in der Nacht auf den 15. Juli folgenden aktuellen Hinweis in seine Reisehinweise zu Frankreich eingefügt:
„In Nizza/Frankreich ist es am späten Abend des 14.07. ... zu einem Anschlag gekommen. Die französischen Behörden fordern Bewohner auf, zu Hause zu bleiben.
Es wird dringend geraten, den Anweisungen der französischen Sicherheitskräfte Folge zu leisten und sich zur Lageentwicklung über die Medien und diese Reisehinweise informiert zu halten.“


Türkei: Anschlag auf Sicherheitskräfte im Südosten (Provinz Mardin)
Stand: 24. Juni 2016
Am gestrigen Donnerstag, den 23. Juni, hat sich im Distrikt Omerli im Südosten der Türkei (Provinz Mardin) ein Autobombenanschlag vor einem Gebäude der Sicherheitskräfte ereignet. Mindestens eine Person wurde getötet und zahlreiche weitere wurden verletzt, darunter Zivilisten. Am Freitag, den 24. Juni, kam es auch in Ankara zu einem gewaltsamen Zwischenfall. Bei einer Schießerei am Universitätskrankenhaus kamen mehrere Menschen ums Leben. Hintergrund der Schießerei sollen persönliche Streitigkeiten sein.


Thailand: Schweres Bootsunglück vor Koh Samui
Stand: 27. Mai 2016
Wie Medien berichten, kam es am 26. Mai im Anthong-Nationalpark unweit von Koh Samui zu einem schweren Bootsunfall: Mit hoher Geschwindigkeit rammte ein mit 35 Insassen besetztes Schnellboot einen Felsen und kenterte. Dabei kamen mindestens zwei Touristinnen ums Leben, einige weitere Bootsinsassen werden noch vermisst. Bei den beiden Touristinnen handelt es sich um eine Deutsche und eine Britin.
Aktuell reisen keine Gäste von uns in Thailand; es sind keine Gäste von uns von diesem Bootsunfall betroffen.
Weitere Thailandreisen beginnen ab Juli. Zwar bieten wir keine Bootsausflüge in Koh Samui an, in anderen Regionen des Landes sind Bootsausflüge aber Teil unserer Reiseprogramme. Auch in Thailand haben wir alle Anbieter von Bootsausflügen einer sorgfältigen Sicherheitsprüfung unterzogen. Diesen Unfall nehmen wir nun zum Anlass, unsere thailändischen Partner erneut an die sorgfältige Beachtung der Sicherheitsnormen in Bezug auf angemessene Geschwindigkeiten, technische Ausstattung und Notfallausrüstung zu erinnern.
Tankstellen entweder nicht oder nur in begrenzter Abnahmemenge erhältlich.“


Frankreich: Anhaltende Proteste und Streiks gegen die geplante Arbeitsmarktreform
Stand: 27. Mai 2016
Die seit Wochen anhaltenden Auseinandersetzungen um die von der französischen Regierung geplanten Reformen zur Lockerung des Arbeitsmarktes gehen unvermindert weiter. In den vergangenen Tagen gab es in Paris und zahlreichen anderen Großstädten neue, teils gewalttägige Straßenproteste: Zusammenstöße zwischen radikalen Demonstranten und den Sicherheitskräften wurden zuletzt aus Paris, aber auch aus Lille, Marseille, Lyon und Nantes gemeldet. Für die nächsten Tage liegen Aufrufe von Gewerkschaftsorganisationen und der Jugendbewegung „Nuit Debut“ zu neuen spontanen Protesten, Sitzstreiks und Kundgebungen vor. Zahlreiche Spartengewerkschaften und der Gewerkschaftsbund CGT haben neue Streiks und einen weiteren Generalstreik am 14. Juni angekündigt. Auch die Blockade von Ölraffinerien geht weiter: Nach der Räumung einiger Zufahrten hat sich die Versorgung der Tankstellen mit Treibstoff jedoch wieder etwas entspannt. Vor dem Hintergrund der Treibstoffknappheit der vergangene Tage hat das Auswärtige Amt am 26. Mai folgenden aktuellen Hinweis in seine Reisehinweise zu Frankreich eingefügt: „Aufgrund von Streiks in Ölraffinerien und Treibstoffdepots kommt es derzeit landesweit zu Verteilungsengpässen bei Benzin- und Dieselkraftstoff. Wartezeiten sollten deshalb eingeplant werden. Insbesondere Diesel ist an vielen Tankstellen entweder nicht oder nur in begrenzter Abnahmemenge erhältlich.“


Italien: Streik im Flugverkehr am 14. Mai angekündigt
Stand: 2. Mai 2016
Für den 14. Mai wurden in Italien Streikmaßnahmen im Flugsektor angekündigt, an denen sich auch die Fluglotsen beteiligen werden. Der Streik soll zwischen 13 und 17 Uhr Ortszeit stattfinden. Im Fall von Streikmaßnahmen ist mit Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen.
Auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten kann es aus organisatorischen Gründen zu Einschränkungen kommen.


Schweden: Auswärtiges Amt fordert in Stockholm zu erhöhter Vorsicht auf
Stand: 2. Mai 2016
In Reaktion auf eine auch in Schweden nicht auszuschließende allgemeine Anschlagsgefahr haben die schwedischen Behörden bereits vor einigen Wochen ihre Terrorwarnstufe auf die zweithöchste Stufe drei angehoben.
Vor dem Hintergrund der in den nächsten Wochen beginnenden Reisesaison hat das Auswärtige Amt seinen Reisehinweis am 30. April erneut aktualisiert. Es rät unverändert zu erhöhter Vorsicht und schreibt wörtlich:
„Seit dem 02. März 2016 gilt für Schweden die Sicherheitsstufe 3 von insgesamt 4.
Reisende in Stockholm werden gebeten, sich in der Stadt sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln umsichtig zu bewegen, größere Menschenansammlungen zu meiden und in jedem Fall Weisungen der schwedischen Sicherheitskräfte zu befolgen. Besonders während religiöser Feiertage und auf Großveranstaltungen wie Konzerten oder Festivals sind besondere Aufmerksamkeit und Wachsamkeit geboten.“


Belgien: Öffentliches Leben normalisiert sich schrittweise
Stand: 11. April 2016
Nach den Terroranschlägen vom 22. März auf den Brüsseler Flughafen und die U-Bahn-Station Maelbeek bleibt die Sicherheitslage in der belgischen Hauptstadt angespannt, das öffentliche Leben normalisiert sich jedoch schrittweise.
Am 24. März hatten die Behörden ihre Terrorwarnung von der höchsten Warnstufe vier auf die zweithöchste Stufe drei reduziert: Dies bedeutet, dass die Bedrohung durch einen Terroranschlag von den Behörden als "möglich und wahrscheinlich", aber nicht mehr wie unmittelbar nach den Anschlägen als "ernstzunehmend und unmittelbar bevorstehend" eingestuft wird.
Der Fernzugverkehr über Brüssel funktioniert wieder in vollem Umfang, Einschränkungen gibt es weiterhin beim öffentlichen Nahverkehr, insbesondere bei der U-Bahn.
Aktuell noch geschlossen ist der internationale Flughafen von Brüssel. Termine für eine teilweise Wiedereröffnung wurden mehrmals verschoben. Es ist derzeit kein Zeitpunkt bekannt, an dem mit der Wiederaufnahme des Passagierbetriebs gerechnet werden kann.


Türkei: Sicherheitslage bleibt nach Terroranschlag in Istanbul angespannt
Stand: 24. März 2016
Nach dem Selbstmordanschlag in der zentralen Istanbuler Istiklal-Straße ist in der Stadt keine Entspannung der Sicherheitslage in Sicht. Das in der Vorwoche wegen einer Terrorwarnung an zwei Tagen geschlossene deutsche Generalkonsulat in Istanbul ist zwar wieder geöffnet, nach neuen Anschlagsdrohungen blieb am 23. März jedoch das an der Istiklal-Straße gelegene Generalkonsulat der Niederlande geschlossen.


Lateinamerika: Zur aktuellen Ausbreitung des Zika-Virus
Stand: 29. Januar 2016
Die Ausbreitung des Zika-Fiebers in Lateinamerika setzt sich unvermindert fort. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht jüngsten Schätzungen zufolge davon aus, dass sich im vergangenen Jahr über 3 Millionen Menschen in Lateinamerika mit dem Virus infiziert haben. Das Virus hat sich seit April 2015, ausgehend von Brasilien, rasant über den gesamten tropischen und subtropischen Bereich Amerikas ausgebreitet.
Das Zika-Virus ist ein eng mit dem Erreger des Denguefiebers verwandtes Virus. Die Übertragung des Virus erfolgt ausschließlich durch die Stegomyia aegyptii, die ägyptische Stechmücke. Der Krankheitsverlauf ähnelt dem des Denguefiebers, ist aber im Regelfall vergleichsweise milde. Kopf- und Gelenkschmerzen, Fieber, Erschöpfung und ein Hautausschlag sind die wichtigsten Symptome. Bei einem Teil der Infizierten verläuft die Krankheit auch vollkommen ohne Symptome.
Die Häufung von Fehlbildungen (insbesondere Mikroenzephalitis) bei Neugeborenen in den Endemiegebieten v.a. Brasiliens begründet jedoch den Verdacht, dass das Virus diese Fehlbildungen verursacht. Tropenmedizinische Institute und der Reisemedizinische Dienst des Auswärtigen Amtes empfehlen daher schwangeren Reisenden generell, auf vermeidbare Reisen in betroffene Regionen zu verzichten.
Da es weder eine Impfung, noch eine Chemoprophylaxe gegen das Zika-Virus gibt, empfehlen Reisemediziner zusätzlich allen Reisenden einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien und passende, lange Kleidung).
Das Auswärtige Amt hat in Reaktion auf die Verbreitung des Virus in den vergangenen Monaten seine Medizinischen Reisehinweise für die Länder der Region angepasst. So schreibt das Amt in seinem letztmalig am 26. Januar aktualisierten Hinweis zu Brasilien:
„In der gesamten Region inkl. Brasilien wird aktuell eine Zunahme von durch Mücken übertragbare Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings insbesondere für schwangere Reisende eine Gefahr darstellen können. Ende April 2015 wurden im brasilianischen Bundesstaat Bahía Zika-Virus-Infektionen erstmals bestätigt. Seitdem breitet sich das Virus landesweit aus.


Türkei: Weitere Verschlechterung der Sicherheitslage in der Südosttürkei
Stand 29 Dezember 2015
Die schweren Kämpfe zwischen dem türkischen Militär und Kämpfern der kurdischen PKK in einigen Regionen der Südosttürkei gehen mit unverminderter Härte weiter. Besonders betroffen ist der Umkreis der Städte Cizre und Silopi in der Provinz Şirnak. Nach jüngsten Medienberichten kamen bei der seit Mitte Dezember andauernden Großoffensive der Streitkräfte über 200 Menschen ums Leben.


Großbritannien: Schwere Überschwemmungen in Nordengland
Stand 29 Dezember 2015
Sintflutartige Regenfälle haben in einigen Regionen von Wales, Nordengland und Südschottland schwere Überschwemmungen verursacht. In vielen Bezirken der Region gilt seit einigen Tagen die höchste Alarmstufe Rot. Hunderte Häuser stehen unter Wasser, Straßen- und Schienenverbindungen sind unterbrochen. Besonders betroffen sind die nordenglischen Grafschaften Lancashire und Yorkshire, hier insbesondere die Stadt York.


Belgien: Erhöhung der Warnstufe für Brüssel auf den höchsten Stand
Stand: 23. November 2015
Belgien hat die Terrorwarnung für die Hauptstadt Brüssel auf die höchste Stufe angehoben. Es gebe "ganz genaue Informationen" über das Risiko eines Anschlags, erklärte die belgische Regierung.
Das Auswärtige Amt hat mit einer Veränderung des Sicherheitshinweises für Belgien auf die Ereignisse reagiert und schreibt nun wie folgt:
„Nach den terroristischen Anschlägen in Paris am 13.11.2015 werden die Sicherheitsmaßnahmen in Belgien fortlaufend angepasst. Es ist weiterhin mit verstärkter Polizeipräsenz und mit Sicherheitskontrollen an Bahnhöfen und Flughäfen sowie an den Außengrenzen, insbesondere zu Frankreich, zu rechnen. Derzeit gilt landesweit die Gefährdungsstufe drei, für die Hauptstadtregion wurde seit 21.11.2016 die höchste Gefährdungsstufe vier ausgesprochen. Reisende werden gebeten, sich über die Lageentwicklung laufend mittels dieser Reise- und Sicherheitshinweise sowie der Medienberichterstattung vor Ort informiert zu halten. Die belgischen Sicherheitsbehörden haben folgende Empfehlungen ausgesprochen:
Empfehlung an alle 19 in der Hauptstadtregion zusammengefassten Kommunen, Großveranstaltungen abzusagen.
Empfehlung an die Bevölkerung, Orte mit größeren Menschenansammlungen zu meiden.
Empfehlung, auf offizielle Verlautbarungen der Behörden und der Polizei zu achten und ihnen zu folgen und Sicherheitskontrollen zu respektieren.
Der U-Bahn-Verkehr in Brüssel bleibt weiterhin eingestellt. Busse und Straßenbahnen fahren normal. Schulen bleiben am 23.11. geschlossen, Gleiches gilt für Einkaufzentren und einen Großteil der Geschäfte.
Reisende werden gebeten, ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) mit sich zu führen (vgl. auch unter Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige).
Es wird empfohlen, sich im öffentlichen Bereich mit erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu bewegen, größere Menschenansammlungen in der Region Brüssel zu meiden und Weisungen der belgischen Sicherheitskräfte zu befolgen.“


Stand: 2. Oktober 2015
China: Tropensturm Mujigae vor der Südküste Chinas
Vor der südchinesischen Küste hat sich in den vergangenen Tagen der Tropensturm Mujigae entwickelt. Laut aktueller Wettervorhersage bewegt sich der Sturm in den kommenden Tagen auf die Provinzen Hainan, Guangdong und Guangxi zu. Dort könnte er am Wochenende in Taifunstärke auf Land treffen und starke Regenfälle mit sich bringen.


Stand: 26. August 2015
Ecuador: Lage rund um Cotopaxi bleibt angespannt
Das ecuadorianische Institut für Geophysik hat auch in den vergangenen Tagen eine Vielzahl lokaler Beben im unmittelbaren Umkreis des Vulkans registriert: Geologen schließen vor diesem Hintergrund einen größeren Ausbruch auch weiterhin nicht aus.
Bisher blieben die Auswirkungen der Aktivität des Cotopaxi vergleichsweise gering: Es gilt weiterhin nur Alarmstufe „Gelb“, die niedrigste Stufe auf der dreiteiligen Warnskala der ecuadorianischen Behörden. Die Evakuierung mehrerer Dörfer in unmittelbarer Umgebung des Kraters bleiben zwar aufrecht, der Cotopaxi-Nationalpark ist bis auf Weiteres für Besucher gesperrt, ansonsten verläuft das Leben in der Region um den Vulkan regulär. Größtes Risiko stellt nach Ansicht der Experten unverändert die Bildung großer Schlammlawinen dar: Sie entstehen, wenn der Cotopaxi-Gletscher im Falle eines heftigen Ausbruchs in sehr kurzer Zeit abschmilzt.
Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt am 26. August seinen Sicherheitshinweis zu Ecuador wie folgt aktualisiert:
„Aufgrund erhöhter Aktivitäten des Vulkans Cotopaxi wurde am Freitag, dem 14.08.2015, die Warnstufe „Gelb“ ausgerufen. Das Betreten des Nationalparks Cotopaxi ist bis auf weiteres untersagt.
Weitere Informationen finden Sie auf der ... Seite des Sekretariats für Risikomanagement...: Auf letzterer befindet sich auch eine Karte der durch Schlammlawinen („Lahare“) besonders gefährdeten Gebiete entlang der natürlichen Abflüsse des Cotopaxi (v.a. Latacunga, Tungurahua, Sangolqui, Valle de los Chillos und Valle de Tumbaco entlang des Rio San Pedro) sowie der jeweiligen Evakuierungsrouten im Fall eines Ausbruchs. Reisenden wird empfohlen, diese Gebiete möglichst zu meiden. Die Vorwarnzeit beträgt für diese Gebiete bei einem starken Ausbruch nur 40 bis 60 Minuten. Der Cotopaxi stößt bereits jetzt in unregelmäßigen Abständen Asche aus, die je nach Windrichtung und Stärke des Ausstoßes auch Quito erreichen kann. Die Vulkanasche kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wie Augenirritationen und Atembeschwerden, führen. Es wird deshalb empfohlen, sich gegebenenfalls mit Atemschutzmasken und Schutzbrillen zu schützen.“


Stand: 17. August 2015
China: Taifun Goni zieht Richtung Taiwan
Über dem Westpazifik hat sich in den vergangenen Tagen erneut ein starker Taifun gebildet: Mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu circa 260 km/h befindet sich das Zentrum des Sturms Goni derzeit nordwestlich von Guam über dem offenen Meer.


Stand: 20. Juli 2015
Türkei: Schwerer Anschlag in der türkischen Grenzstadt Suruc
Bei einem Anschlag auf ein Jugend- und Kulturzentrum wurden am Vormittag des 20. Juli in der türkischen Grenzstadt Suruc zahlreiche Menschen getötet beziehungsweise verletzt. Jüngsten Meldungen aus der Türkei zufolge gehen die türkischen Sicherheitskräfte davon aus, dass die Tat von einem der IS nahestehenden Selbstmordattentäter verübt wurde. Zum Zeitpunkt des Anschlags hatten sich in dem Kulturzentrum etliche türkische und kurdische Jugendliche getroffen, um einen mehrtägigen Hilfseinsatz in der syrischen Grenzstadt Kobane zu planen. Suruc liegt nur wenige Kilometer nördlich von Kobane und circa 60 km südwestlich der Großstadt Sanliurfa. In der Stadt sind zahlreiche syrische Bürgerkriegsflüchtlinge untergebracht. In seinem letztmalig am 1. Mai 2015 aktualisierten Sicherheitshinweis rät das Auswärtige Amt von Aufenthalten im Grenzgebiet zu Syrien ab und schreibt wörtlich: „In der Nähe der syrischen Stadt Kobani/ Ain al-Arab und an anderen Orten gingen in letzter Zeit wiederholt Granaten aus Syrien auf türkischem Gebiet nieder. Terroristische Anschläge und Entführungen von ausländischen Staatsangehörigen können besonders in Grenznähe nicht ausgeschlossen werden. Es wird geraten, die Medienberichterstattung zur aktuellen Lage zu verfolgen.
Angesichts der angespannten Situation wird dringend empfohlen, sich nicht in der Nähe der Grenzen zu Syrien und Irak aufzuhalten und insbesondere Grenzanlagen zu meiden. ...“


Stand: 6. Juli 2015
Westpazifik: Neue Taifune ziehen Richtung Taiwan und Ostchina
Über dem Westpazifik und dem westlichen Zentralpazifik haben sich in den vergangenen Tagen insgesamt drei tropische Zyklone gebildet, die sich derzeit über dem offenen Meer befinden. In den nächsten Tagen werden sie jedoch die Küsten Südtaiwans, Ostchinas und gegebenenfalls auch Japans erreichen.
Tropensturm Linfa hat in den vergangenen Tagen den Norden der philippinischen Insel Luzon überquert, das Zentrum des Sturms befindet sich derzeit über dem südchinesischen Meer. Den aktuellen Prognosen zufolge wird der Sturm auf seiner Zugbahn Richtung Norden keine zusätzliche Kraft gewinnen und als vergleichsweise schwacher Tropensturm mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h am Nachmittag des 9. Juli (Ortszeit) unweit der Stadt Tainan den Südwesten von Taiwan erreichen.
Das Zentrum von Tropensturm Chan-Hom liegt aktuell circa 1000 km östlich von Luzon im Pazifik. Den jüngsten Prognosen zufolge wird sich Chan-Hom in den nächsten Stunden auf einer Zugbahn Richtung Nordwesten zu einem kräftigen Taifun verstärken und am Vormittag des 11. Juli (Ortszeit) circa 400 km südlich von Shanghai das chinesische Festland erreichen.


Stand: 29. Juni 2015
Griechenland: Keine Einschränkungen im Geldverkehr für Touristen
Um einen weiteren Kapitalabfluss zu verhindern, hat die griechische Regierung kurzfristig eine ab dem 29. Juni geltende einwöchige Schließung der griechischen Banken angekündigt. Neben Kapitalverkehrskontrollen für Überweisungen ins Ausland wurde auch der Höchstbetrag für Geldabhebungen mit inländischen EC- beziehungsweise Kreditkarten auf 60 Euro begrenzt.
Diese Begrenzung gilt grundsätzlich nicht für Inhaber ausländischer Geldkarten. Da es in den vergangenen Tagen jedoch vermehrt leere Geldautomaten gab, ist auch für Touristen nicht immer eine flächendeckende Geldversorgung sichergestellt.
Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen in der griechischen Schuldenkrise hat das Auswärtige Amt am 28. Juni folgende aktuelle Ergänzung in seine Reise- und Sicherheitshinweise eingefügt:
„Der griechische Ministerpräsident hat am 28.06.2015 angekündigt, dass die griechischen Geschäftsbanken ab Montag, den 29.06.2015 vorrübergehend ‎geschlossen bleiben. In diesem Zusammenhang kann es in den folgenden Tagen auch bei der Auszahlung von Bargeld an Geldautomaten zu erheblichen Wartezeiten kommen, auch zu Engpässen beispielsweise bei der Ausstattung der Automaten mit Bargeld. Reisenden nach Griechenland wird geraten, sich vor der Reise mit ausreichend Bargeld zu versorgen und sich zur Lageentwicklung über diese Reisehinweise und die Medien informiert zu halten. ...“